Witthüser Westrupp -68er nach Noten - Unterwegs in BRD und DDR

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Auf Achse mit Witthüser & Westrupp 

Lass uns auf die Reise gehn, anderes Land zu suchen
wo man den Sommer ohne Whiskey erträgt
und im Winter ohne Kohlen auskommt
und das Lieben nicht müde macht
In andere Landschaft

Lass uns auf die Reise gehn, anderes Land zu suchen
wo die Heimat der schreitenden Reiher ist
der Sommer den Tieren im Maule liegt
und wo es keine Tränen gibt
in andere Landschaft

Leg Dir etwas Kleingeld hin: das Kleingeld der Träume
über die Lieder von Abschied und Ankunft
der Abschied ist leicht und die Ankunft ist schwer
der Rückweg ist dunkel und weit
aus anderer Landschaft.

Lass uns auf die Reise gehn, anderes Land zu suchen
wo Mauern und Zäune schon abgebaut sind
wo Wiesen ohne Kettenspur´n grünen
und wo man ohne Theater stirbt
in andere Landschaft

Text: Thomas Rother / Musik: Bernd Witthüser 
von der W&W-LP "Trips & Träume"

DIENSTWAGENFAHRTENDDR - VOPOSBRD - RAF

1971 

Es ist Trips & Träume-Zeit und wir sind fast nur noch auf Achse quer durch Deutschland bis hin ins entfernteste Ausland (Österreich, Luxemburg, Holland), denn unsere Titel tauchen jetzt – über Geschmack lässt sich eben nicht streiten - in diversen Hitparaden auf (z.B. Radio Veronika, Radio Luxemburg, SWF...) oder in Hitlisten von Fachzeitungen (St. Pauli Nachrichten [!?]). Konzerte, Presse- u. sonstige Promotion- u. Studiotermine - auch als Gastmusiker bei anderen Produktionen (z.B. Bröselmaschine, Hölderlin, Jerry Berkers und später auch bei der Walter Wegmüllers TAROT-Produktion oder beim Sergius Golowin-Projekt) - halten uns in Dauerbewegung. So ist das bei der OHR-Familie: jeder hilft aus, auch bei unseren Produktionen helfen uns Musiker anderer OHR-Gruppen, z.B. Jürgen Dollase, Harald Großkopf, Bill Barone, Jerry Berkers...


CITY-POP-Beat in Deutschland heißt ein Film der Bavaria fürs deutsche und englische Fernsehen, in dem auch die Essener Pop-Gruppe Witthüser & Westrupp mitwirkt. Auf der Kettwiger Straße - die Promenade in Essen - wurden einige Szenen mit den Essener Ulkvögeln gefilmt (im Vordergrund von links: Witthüser, Westrupp, Gaststar Bärbel  Kuhnert, Paul Bussard und Kameramann Gerard Vandenberg). Dieser Film von Rolf Ulrich Kaiser (auch mit Guru Guru, Can, Amon Düül II, Tangerin Dream und Popul Vuh) erscheint im Herbst in der ARD. NRZ 71, Foto Schey

Wir spielen und spielen, egal wo und wann und für wen, denn das ist ja genau das, was wir immer wollten. Unsere Art von Musik machen und dabei und damit neue interessante Menschen kennenlernen, mit dem Publikum diskutieren und mit anderen Musikern in Kontakt kommen und bei all dem Spaß haben - das ist jetzt unser Leben. Film, Funk, TV und Kasperletheater: wir sind plötzlich gefragte Gäste in Magazin- und Musiksendungen, kennen so manche Pressefuzzis mit Vornamen und fühlen uns in diesem Business heimisch.

Nur finanziell kommen wir nicht zurecht: die Gagen in den Clubs decken grade mal die Spritkosten - und selbst dafür reicht es manchmal nicht. Dann müssen wir uns an irgendwelchen dunklen Ecken an geparkten LKWs den Diesel "ausleihen": geschmeckt hat uns das wahrlich nicht - mit einem Bier war der böse Geschmack aber schnell runtergespült. Hotel oder Restaurant sind nur bei "offiziellen" Terminen mit den Plattenfirmen, bei Fernsehaufzeichnungen oder bei großen Festivals angesagt: normalerweise pennen wir im Auto (und werden dabei des Öfteren von der Polizei geweckt und gefilzt) oder bei Fans (Schlafsack gehörte zu unserem Notfallset inkl. Zahnbürste und 2ter Unterhose) und verpflegt werden wir von den Pommes-Buden, die wir unterwegs finden. Windige Veranstalter bescheißen uns - sind plötzlich Pleite oder verschwunden oder grade nicht flüssig oder oder oder: auch das gehört zum Leben von Musikern: nicht nur Groupies, rauschende Feste, Drugs & Knete ohne Ende.

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UNSERE DIENSTWAGEN

ut sortiert sind wir dennoch und können - dank vieler Spenden und der Großzügigkeit unserer Fans und Besucher - aus dem Vollen schöpfen: erstklassigen schwarzen Afghanen, bestes Gras, Essenzen zum Kuchen- und Plätzchen backen. Zudem nehmen wir ab und an ausgesuchte saubere Trips: das alles natürlich nur zu bewusstseinserweiternden Übungen und meditativen Exerzitien fürs musikalische Weiterkommen. Solange wir dabei mit den Beinen auf dem Boden bleiben, ist das mehr oder weniger ungefährlich. Aber wir sind jetzt viel öfter unterwegs im Auto als in unseren Betten -  übermüdet und/oder stoned. Es ist nicht ohne, teilweise verdammt gefährlich - wir halten uns mittels Captagon und AN1 wach und donnern mit unserem Auto durch Tag und Nacht, durch Nebel und Regen, auf Schnee und Eis - kommen immer ans Ziel und mittels Valium hinterher auch wieder runter. 

Unseren 1. Wagen, einen alten Opel Rekord, haben wir für kleine Maus gekauft - und er hält auch nur 9 Monate. Danach fahren wir 2 Jahre lang einen Mercedes Benz W 120 1,8l D (sah natürlich nicht so gut aus wie auf dem Foto): dieses Auto ist ideal für unsere Zwecke und erfüllt alle unsere Anforderungen: bequemer Reisewagen, solide Ausstattung, Boxen auf dem Dach, flatternde Plane im Fahrtwind, Instrumente im Kofferraum und dicke Zing (Trommel) hinter dem Fahrersitz - und Karlchen unterm Fahrersitz. Wenn´s ihm zu langweilig war, dann verbiss er sich schon mal in die Hosenbeine des Fahrers - einmal habe ich bei einem Befreiungsversuch knapp einen Brückenpfeiler verfehlt. Bei dieser Aufteilung im Wageninneren kann zumindest der Beifahrer seinen Sitz nach hinten klappen und zwischendurch versuchen, eine Mütze erfrischenden Schlafes mitzubekommen. Nachdem der Motor dieses schönen Fahrzeuges seinen Geist aufgibt, versuchen wir es mit einem VW-Bulli - leider bleibt der trotz mehrerer Motorwechsel zu unzuverlässig: als Konsequenz mieten wir uns für die Konzerttouren lieber verlässliche Fahrzeuge.

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UNSERE FAHRTEN

ie Zeit wird immer knapper, weil zum Einen unser Management (also wir selbst) nicht in der Lage ist, die Auftritte nach Gebieten zu koordinieren (es kommt vor, dass wir Berlin-Göttingen und zurück 3x in einer Woche zu bewältigen haben) und zum Anderen wg. der starrköpfigen Veranstalter, die Termine einfach nicht nach unseren Vorgaben legen wollen, und dazu dann noch die unkalkulierbaren und nicht vorherzusehenden Natur-Ereignisse wie Staus, Pannen, Ringfahndungen, Spritmangel, Konzertort nicht in der Stadtmitte, Kellerlokale im 3. Stockwerk, Radiostationen in Grünanlagen) oder an Straßen, die es in unseren Karten - wenn wir überhaupt eine von dem Veranstaltungsort haben - gar nicht gibt. Handys sind noch nicht erfunden, Navigationssysteme gibt´s nur in Flugzeugen, wir fragen uns durch bei Taxifahrern und Tankstellen: das hilft wirklich weiter, so dass wir es meist vor dem Schlussakkord schaffen, auf der Bühne zu stehen. Und dennoch: Trotz all dem Stress - verursacht  durch Termindruck, durch äußere Umstände, die wir nicht beeinflussen können, teils auch durch unsere eigene Schusseligkeit - erledigen wir diese "Arbeiten" mit unheimlich viel Spaß: wir bleiben mit den Köpfen über Wasser. Im Nachhinein bin ich froh und dankbar, dass wir all diese Reisen (dabei haben wir ja nun auch einige Kilometerchen zurückgelegt) bis auf einige kleine Kratzer unfallfrei zurückgelegt und überlebt haben.


ür Grenzübertritte - egal wo - kalkulieren wir jetzt erfahrungsgemäß jeweils ½ Tag ein. Da findet eine immer wiederkehrende Zeremonie statt, auf die Zöllner in jahrelangen Lehrgängen sorgfältig vorbereitet worden sein müssen: ausgewählte Spezialbeamte – teilweise mit Hunderudeln - übertreffen sich gegenseitig bei der Suche nach Drogen und/oder Waffen: Türfüllungen werden ausgebaut, Lüftungsschläuche abmontiert, Sitze rausgenommen, Reserverad und Radabdeckungen systematisch untersucht, Rahmen abgeklopft und Luftfilter demontiert, Kleidung gefilzt etc.: als ob wir an solchen jedermann zugänglichen Plätzen und direkt ins Auge fallenden Stellen unseren Shit und die Kalaschnikows verstecken würden? Die halten uns echt für noch bescheuerter, als wir aussehen. Und auch die Instrumentenkoffer haben es ihnen angetan: davon sind ja genug vorhanden. Dort finden sich so gefährliche und höchst verdächtige Dinge wie Psalter (wäre ja auch als Flitzebogen zu verwenden), Posaune (zum Schmuggel von Räucherstäbchen), Ukulele (quasi ein Baseballschläger-Vorläufer), Banjos und Gitarre (alles Schlaginstrumente), diverse Flöten (allseits bekannt als Blasrohre), Trompete (als Signalgeber zur Revolution immer gut geeignet)...

Ein paar der von W&W eingesetzten Instrumente
Hier ist Einiges aus unserem Waffen-Arsenal zu sehen   
 

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BERLIN & DIE VOPOS

ahrten nach oder von Berlin nehmen da – eigentlich unglaublich - noch eine um Stufen höhere Sonderstellung ein. Stellen Sie sich das einmal vor: zwei verwilderte langhaarige „Gammler“ - angeblich Musiker -  in einem echten Mercedes!  Das kann man sich nicht vorstellen, und daher sind wir ein gefundenes Fressen für jeden VOPO. Wir werden bei jeder Durchfahrt, egal ob hin oder zurück - schikaniert. Bernhard muss sich laufend Ersatzpapiere (inkl. Passbild) ausstellen lassen, weil auf seinem Reisepass sein rechtes (oder war´s das hintere) Ohr nicht ganz zu sehen ist oder die Haare länger als auf dem Foto sind (die wachsen nun mal) oder der Hals ungewaschen und die rechte Augenbraue falsch gekämmt erscheint. Ich komme ob meines höchst gepflegten Äußeren meist besser weg (kürzere Haare sorgen nun mal für einen guten Eindruck), aber an einem besonders guten Tag eines Grenzbeamten war mein Bart plötzlich zu dick oder zu kurz oder meine Brille nicht richtig geputzt oder gar eine andere als auf dem vorgelegten Foto. Generell müssen wir unseren Wagen leer räumen, die Instrumente zeigen, unsere Aktentaschen leeren (und wehe, es ist was englisch-sprachiges dabei oder eine Undergroundzeitung mit Sekt & Drops & Helmut Kohl vorne drauf [nein, den gibts damals ja noch gar nicht – wir haben ja unseren FJS]), dann dürfen wir uns von unserer Textilien befreien und bis auf die Unterhosen ausziehen, die Arschfalte zeigen, den Hoden anheben und die Vorhaut zurückziehen.

ei einer Durchreise durch die sowjetisch besetze Zone reißt uns der Auspuff ab und schleift funkensprühend über den Boden: wir düsen wie eine Sternschnuppe durch die DDR-Nacht, die noch finsterer ist als eine stockdustere BRD-Nacht. Es dauert auch gar nicht so lange, dann haben uns die Vopos auf dem Radar: unbekanntes Flugobjekt landet auf der Transitstrecke!. Weil Landen dort verboten ist, zahlen wir zunächst mal 400 DMchen West ohne Quittung bar auf die Kralle wg. unbefugter Benutzung der Rollbahn. Um weiter fahren zu dürfen, binden wir mittels Abschleppseil und mehrerer Spezialverknotungen (6-facher Windsor mit abschließendem doppelten Palstek) den Auspuff soweit hoch, dass er nicht mehr schleift - und dürfen weiter fahren. Jetzt liegt unser Wagen wegen unserer Verstärker-Anlage auf dem Dach und der Instrumente hinten im Kofferraum sowieso ziemlich tief, und die Bodenwellen auf der Transitstrecke sind auch nicht ohne. Die beiden Vopos wissen das natürlich und  geben uns Geleitschutz bis zur Grenze und hätten (wie angedroht) im Wiederholungsfall eines Funkenschlages a) wieder kassiert b) den Wagen stillgelegt und c) uns eingelocht wg. wiederholter Gefährdung der rechtschaffenden Bürger und Bauern des sozialistischen Arbeiterstaates. Wir sind klatschnass geschwitzt und stinken wie alte Skunks beim letzten Abgang, als wir diese Fahrt hinter uns haben! Aber auch solche Erlebnisse stärken uns nur noch mehr. 

ei den Ausreisen dürfen wir mit wenigen Ausnahmen an der Grenze gleich die Garage neben den Seitenstreifen anfahren: nicht zum Parken (hier gibt es kein Motel!). Hier wird nach allen Regeln der Kunst und mit großem Personalaufwand in aller Ruhe nach Republik-Flüchtlingen gesucht. Dafür muss jedes Mal das Auto zerlegt (Räder ab, Sitze raus, Türfüllungen ab, Kofferraum leer) sowie Boxen auseinander genommen, die dicke Zing von den Fellen befreit und die Instrumentenkoffer entleert werden. In dieser Beziehung konnten diese tumben Grenzer echt kreativ werden: ihnen fielen immer wieder neue Schikanen ein. Wobei uns bei ihrem Tun mancherlei Fragen durch die Köpfe schwebten: wie groß sind eigentlich Republikflüchtlinge im allgemeinen und wie sehen wohl soche Spezial-Flüchtlinge aus, die in einem Gitarrenkorpus Platz finden. Liliputaner-Artisten, kleingewachsene Schlangenmenschen, Kinder ohne Wirbelsäulen, die sich durch die Gitarrenseiten und das Schallloch quetschen können und sich in diesem Holzhaus dann unsichtbar einrichten.
Wenn dann kein Flüchtling, kein Shit oder andere subversive Materialien gefunden wurden (und wir waren da verdammt vorsichtig – es werden glücklicherweise nur Lappalien „entdeckt“) dürfen wir alles wieder zusammenbauen. So lernen wir Instrumente und Equipment durch und durch kennen, und unsere Fähigkeiten beim Zusammenbau des Autos hätten für eine Festeinstellung als Vorarbeiter in der Montagehalle von Mercedes Benz allemal gereicht – und durch das dauernde Auseinander- und Wiederzusammenschrauben bleiben die Gewinde immer schön gängig.

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BRD & RAF

eien wir fair – auch in der BRD sind wir gefragte Objekte. Vor allem im Rahmen der Fahndungen nach RAF-Terroristen passen wir in jedes Raster. Wenn wir in eine Straßensperre fahren (meist an Autobahn-Ausfahrten oder im Grenzen-Bereich), dann ist aber alle Achtung angesagt. Wenn ein Trupp von vermummten schwarzgekleideten Elitekämpfern mit angelegten MPs und MGs das Auto umstellt, dann sind extrem langsame Bewegungsabläufe angesagt. Ein falscher Griff zum Handschuhfach, eine hastige Hand-Bewegung in Richtung Hosentasche – nicht auszudenken. Die sind nervös, und wir klatschnass geschwitzt. Ein falsches Wort, ein blöder Blick, eine missverständliche Beule in der Hose (und Bernhard hatte ein schönes Rohr) und die hätten uns plattgemacht – so wirken die zumindest auf uns und so geben sie sich auch jedes Mal – die können zudem auch noch ´ne große Klappe haben - die sind ja immer in der Mehrheit. Selbst Bernhard mit seinem sonst sehr lockerem Mundwerk ist in diesen Situationen ein gar ruhiger, freundlicher, ja zuvorkommender und äußerst verträglicher und auskunftsfreudiger  Zeitgenosse. So dürfen wir uns breitbeinig ans Auto stützen (manchmal sogar ohne Handschellen), werden gekitzelt und  nach Waffen durchsucht, freundlichst nach unserer Daseins-Berechtigung, nach dem Sinn und dem Zweck unserer Autofahrt gefragt, das Auto nach versteckter Munition, Waffen, Rauschgift und flüchtigen Terroristen durchsucht – dann dürfen wir tatsächlich weiterfahren und sind immer wieder heilfroh, wenn unser Wagen beim ersten Startversuch anspringt und wir, hurtig - aber auch wieder nicht zu schnell – vom Ort der Geschehens wegkommen: Blicke wie Dolche im Rücken.  

nseren an- und aufgestauten Frust von all diesen miesen und ätzenden Begebenheiten bauen wir bei den wenigen Demos ab, an denen wir das Vergnügen haben teilnehmen zu können: fest im Gedächtnis die Anti-FJS-Demo vor dem Saalbau Essen, wo wir mit Pferdeäpfeln und Farbbeuteln um uns werfen und dann eine schöne Klopperei mit der Polizei haben – wobei wir mit unseren Pferdeäpfeln gegen die Gummiknüppel ziemlich chancenlos sind – von wegen Verhältnismäßigkeit der Mittel? Den Tritt in meinen Unterleib und die Macke an der Oberlippe habe ich fast wieder vergessen, auch das mich ein Mädchen vorm Einlochen gerettet hat (zum Glück trifft man immer wieder Zeitgenossen, die diese Lücken schließen können). Solche Aktionen stärken das Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl der Teilnehmer, welches sich bei Springerhäuser-Blockaden oder den Ho-Chi-Minh-Provokationen, die wir vom KZ Essen (Kommunikations-Zentrum) aus über Essens Hauptstraße unternehmen, um brave Bürger zu erschrecken, entwickelt und das mit jeder weiteren Aktion gefestigt und vertieft wird  - und das mit Hilfe des Wasser der Wasserwerfer jeder Mal aufs Neue aufgefrischt wird...

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68er nach Noten - Kapitel 8: Unterwegs
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2004-2021 by Walter Westrupp - letzte Aktualisierung Mai 2021