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Am Anfang war nichts als Brösel
und der Brösel war finster schwebt über allem.
Damit man den Brösel besser sehen konnte
machte man das Licht an;
und es ward Licht
und man sah: der Brösel war gut

Da teilte man den Brösel
und machte eine Hälfte flüssig
und die andere fest

Dann ging man daran, Gräser, Kräuter, Stecklinge,
Radieschen und ähnliches mehr zu pflanzen

und man machte zwei Lichter:
eins, das tagsüber an war
und ein kleines, das des nachts leuchtete

Und man sprach: er wimmle das Gebrösel
von lebendigem Geziefer
und kreuche und fleuche überall;
und siehe da: das Gebrösel war bezeifert

und man sagte: lasset uns ein Ding machen
das uns ähnlich ist;
und man schuf aus dem Urbrösel eine Figur
die das ganze Gebrösel beherrschte

Als man dann ansah, was man aus dem Brösel geschaffen hatte
da sah man, das es sehr gut war;
und man gab der Figur noch ein paar Gramm
des Urbrösels mit auf den Weg.


Witthüser & Westrupp - aus "Der Jesuspilz - Musik vom Evangelium"

 

 



Gewöhnlich gewinnt man für das Vorwort eines Buches eine prominente Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, die es gewohnt ist, in lobhudeliger Art & Weise den Verfasser und sein Werk in´s rechte Lichte zu setzen. Ich kenne auch einige nette Menschen, die mich gut genug kennen und in der Lage wären, dies in entsprechender Form zu tun - aber das würde den Rahmen hier sprengen. Daher mache ich es selber und sage nur:
es sollen die Scheinwerfer Scheine werfen: und zwar in dieses Buch.
Walter Westrupp

Dieses Buch widme ich
 
dem mir angetrauten Weibe, mit der ich seit über 40 Jahren liiert bin. Ich sage ihr an dieser Stelle Dank dafür, dass Sie mich dieses Buch in aller Ruhe und Abgeschiedenheit in meiner Dachkammer schreiben lässt und dieses Projekt (wie auch meine vielen anderen musikalischen und sonstigen Aktivitäten) unterstützt - denn Sie verzichtet dadurch auf gemeinsame Zeit und auf meine (unterhaltsame?) Gesellschaft. Nicht zu vergessen ist, dass ich ohne Ihre Versorgung schon einige Male vor dem Rechner verhungert wäre. So hab ich immer wieder überlebt und schreibe weiter, denn...

...it dem Werkzeug "Website/Homepage" und dem Medium "Internet" ist das Projekt BUCH wieder aufgelebt und bewegt sich und mich nun seit Anfang 2000.
Damals bin ich durch Autosuggestion zu der brillianten Erkenntnis gelangt, dass eine Website nichts anderes ist als ein Buch. (Ist ja total irre? Sollte ich mir
© -rechtlich schützen lassen). In den jeweiligen Unterdirectories befinden sich (hinter Buttons versteckt) Kapitel! (Verstanden?) Und diese Kapitel kann ich jederzeit ergänzen, aktualisieren, neu aufteilen oder neu erstellen, löschen, mit Bildern, Musikfiles oder Videos anreichern – sollte ich sie je finden und der Scanner und die Software funktioniert. Das mache ich wie ich will und wann ich will und wie ich drauf bin und wie ich Zeit habe - alles geht ohne Zeitdruck und ohne verschreckten kreativitätshemmenden Blick auf einen Fertigstellungstermin: Ich, Walter W. aus E., bin Autor, Herausgeber und Verleger in Personalunion und bestimme somit Arbeitstempo und Veröffentlichungstermine selber und ganz alleine.

Kurt Mitzkatis, Vorsitzender des German Rock e.v., sagte mir bei seinen Recherchen für ein Sonderheft über Witthüser & Westrupp: "Wenn wir selber nicht aus dem Arsch kommen und jetzt alles aufschreiben, dann sind diese Dinge ein für allemal futsch!"

So komme ich nun aus dem Arsch und es entsteht unendlich langsam Stück für Stück mein Buch: nie ganz fertig, immer unvollständiger wegen der wiederauflebenden Erinnerungen, die beim Schreiben aus dem scheinbar doch noch vorhanden Unterbewusstsein kommen -  aber jetzt schon veröffentlicht. Und es wird tatsächlich gelesen. Ich merke es am Zuspruch – das tut guuuut und ermuntert mich, und ich finde immer häufiger dieses mein Buch als Quellenangabe in anderen Veröffentlichungen: sowas ist ja fast wie ein Ritterschlag...

Aufmerksame Leser (diese ernenne ich hiermit zu Lektoren) machen Anmerkungen, geben Kommentare zu bestimmten Begebenheiten und weisen mich auf Fehler, tote Links oder fehlende Passagen hin,  - auch das werte ich als Positivum und bitte euch eindringlichst, solches auch weiterhin zu tun, auf das dieses Werk immer kompletter werden möge.

VOILA – und nun lade ich Sie/Dich/Euch herzlich ein
zum Scrollen/Surfen/Ausdrucken/Lesen/Hören...

Essen-Schönebeck im April 2000,  letztmalig aktualisiert Januar 2018

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